Kunst im Foyer – Elisabeth fragmentiert

Fini-Vernissage – Max Wagners Kalligraphie
löst die Fotografie von Inka Lotz ab – 14. September 2022

Die Vorbereitung von Max in seinem Atelier

Die Feier des Wechsels


Fotokunst von Inka Lotz – 18. Juli 2022

Die Auseinandersetzung mit dem Thema lässt Raum für persönliche Sichtweisen und Interpretationen, die in verschiedenen künstlerischen Techniken umgesetzt werden. Vom 21. Juli bis 11. September sind vier Fotocollagen der Eisenacher Fotografin Inka Lotz zu sehen. Als Theaterfotografin am Landestheater Eisenach begleitete die Künstlerin das Tanzprojekt „Elisabeth-Ikone“ im Jahr 2007. Ausgewählte Fotografien überarbeitete sie eigens für dieses Projekt in der Predigerkirche zu Collagen.

Auch heute gibt es immer wieder Menschen, die im Sinne der heiligen Elisabeth handeln und leben. Ihre Lebensweise und Lebenseinstellung, ihre Güte und ihr Mut sind Vorbild. Wenn wir alle etwas davon umsetzen, werden die Menschen sicherlich eine schöne lebenswerte und bessere Welt bekommen. Ihr Andenken weiter zu tragen und sie in Erinnerung zu behalten, ist für mich ein wichtiger und wertvoller Gedanke., so die Künstlerin.

Die Künstlerin:
Inka Lotz arbeitete nach ihrer Ausbildung als Werbe-und Industriefotografin in Bielefeld. Dort zeigte sie auch eine erste Ausstellung mit dem Titel „Bielefelder Lebensräume“. 1995 begann sie im Eisenacher Atelier Foto Hartmann-Lotz zu arbeiten, dazu ab 1999 als Theaterfotografin am Eisenacher Landestheater. Seit 2002 ist Inka Lotz als freiberufliche Fotografin tätig. Ihre Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen in Eisenach und Thüringen gezeigt.


Vernissage von Carolin Müller-Wolf
– fröhliches buntes Leben in der Predigerkirche – 10. Juni 2022

Vom 9. Juni bis 17. Juli 2022 sind zwei Werke von Carolin Müller-Wolf aus Eisenach zu sehen. In den farbenfrohen, in Acryl auf Leinwand gemalten Bildern „Elisabeth & a város“, zeigt die Künstlerin ihre ganz persönliche Sichtweise zur 1235 heiliggesprochenen Elisabeth, die trotz schwerer Ereignisse in ihrem Leben voller Aufopferungsbereitschaft und Nächstenliebe handelte.

„Und wahrscheinlich brachte Elisabeth auch Farbe, Freude und Fröhlichkeit in so manches Haus. Ich bin überzeugt davon, wenn wir uns ein Beispiel an ihr nehmen würden und ein wenig Glück teilen, dann schaffen auch wir es, das eine oder andere Herz zum Leuchten zu bringen und wenn viele Herzen leuchten, strahlt auch eine ganze Stadt und diese Momente sind unbezahlbar“, so Carolin Müller-Wolf.


Friederike Bartsch feiert mit ihrer Familie und mit uns


Der Schwan von Maria Thiel – November / Dezember 2021

Vom 10. November bis 12. Dezember wird in der Predigerkirche ein neues Werk der Künstlerin Maria Thiel ausgestellt. Für das in Papercut-Technik entstandene Werk „Vergangenheit und Gegenwart“ wählte sie den Schwan als Symbol der Liebe und der Reinheit. Damit verbindet sich für Maria Thiel die Bedeutung Elisabeths über Jahrhunderte hinweg, hinein in die Zeitlosigkeit.

Seit ihrer Kindheit ist Maria Thiel fasziniert von der Kunst des Scherenschnittes, eine der ältesten Volkskünste Ostasiens. Begonnen hat ihre Passion  mit einem Scherenschnitt, den ihr Großvater von einer Weltreise aus China mitgebracht hat. Fasziniert von diesem Werk, begann sie bereits als Kind die Kunst des Scherenschnittes beziehungsweise der Papercut-Technik zu erlernen und immer weiter zu perfektionieren. 

Traditionell entstehen ihre Werke nicht mit einer Schere, sondern mit messerscharfen Klingen von speziellen Skalpellen, so wie es in China und Japan üblich ist. Ihre filigranen Kunstwerke wurden bereits mehrfach ausgestellt und zieren Kalender, Werbepostkarten und Gebrauchsgegenstände. Die Künstlerin veröffentlicht ihre Werke unter dem Pseudonym „Die Papiersamurai“. Maria Thiel, in Leipzig geboren, lebt in Eisenach und arbeitet als Physiotherapeutin.


Genügsamkeit von Alexander Lambrecht


Die Zeit verrinnt – von Nina Wegel


Maliks Kalligraphie

Wende dich hin, wende dich her, o Sulamith! Wende dich hin, Wende dich her, dass wir dich schauen! Was seht ihr an Sulamith beim Reigen im Lager? Wie schön ist dein Gang in den Schuhen, du Fürstentochter! 
Die Rundung deiner Hüfte ist wie ein Halsgeschmeide, das des Meisters Hand gemacht hat. Dein Schoß ist wie ein runder Becher, dem nimmer Getränk mangelt. Dein Leib ist wie ein Weizenhaufen, umsteckt mit Lilien.
Das Hohelied der Liebe 6, 1-3

Der von Malik gestaltete Text in Arabisch und Hebräisch aus dem Hohelied der Liebe
aus: „Die Heilige Schrift in Hebräisch und Deutsch“
Copyright 2017 Die Bibelgesellschaft in Israel


See the light! … That’s hope! – Konstanze Viez

Mit ihrem Satz: „Seht, ich habe immer gesagt, man muss die Menschen froh machen.“ spricht sie mir voll aus dem Herzen und aus diesem Gedanken entstand diese Collage.
Ich wollte in dieser Collage Licht einfangen und so grafisch darstellen, dass ein tiefes „Lichtempfinden“ entsteht und damit auch die Hoffnung auf eine bessere unbeschwerte Zeit.


„Metamorphose“ von Christine Zöller


„Erleuchtung des Geistes“ von Philipp Lier

Foto: Uwe Jung-Kempe

Die Skulptur, bestehend aus den Materialien Segeberger Sandstein und Saalburger Knotenkalkstein, entstand 2020 im Rahmen des Proforma-Bildhauersymposiums und wurde im März 2021 fertiggestellt. Die Kombination beider Steinmaterialien soll sowohl das innere als auch das äußere Wesen symbolisieren. Die Plastik entstand innerhalb eines suchenden bildhaueri- schen Prozesses ohne Modellvorlage.

Philipp Lier, geboren 1988 in Bad Langensalza und aufgewachsen in Eisenach, lebt und arbeitet in Erfurt. Er studierte Architektur und Kunst und begann anschließend eine Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer. Er ist in den Bereichen Denkmalpflege und Restaurierung tätig.