Archiv der Kategorie: Allgemein

Gemeindepädagoginnen & Puppenspiel

Am Sonntag, dem 14. Januar feierten wir auf dem Saal der Gaststätte „Zur Post“ in Sonneborn für die Region West des Kirchenkreises einen besonderen Gottesdienst.
Mariana Fischer, bisher zuständig für die Arbeit mit Kindern und Familien, übernahm einen neuen Bereich im Kirchenkreis und wurde deshalb aus der Westregion mit Dank verabschiedet.
Claudia Andrae übernahm ihre Stelle und wurde durch den Superintendenten Friedemann Witting für ihren Dienst eingesegnet.
Aus diesem besonderen Anlass und als Dankeschön für alle Kinder, die am Krippenspiel 2017 mitgewirkt hatten, führte die Landesarbeitsgemeinschaft Puppenspiel e.V. Thüringen das Puppenspiel „Der kleine Prinz“ auf. 50 Minuten schauten die Kinder (und die Erwachsenen!) gespannt dem Spiel zu.

queerubim in Craula

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Anreise am 28. April und Probe bis 29.April im Jugendpfarrhaus Craula!

Dann der Gottesdienst am 1. mai in der Kirche Craula zusammen mit der Band der Jugendarbeit des Kirchenkreises Gotha

Die Einstimmung:
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Der Gottesdienst mit viel Musik:
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Auch in Gebärdensprache:
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Gemeinsames Mittagessen vor der Abfahrt!
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Vielen Dank für die wunderbare gemeinsame Zeit!!!

Flüchtlinge sind bei uns willkommen

Die Kreissynode Gotha hat auf ihrer Frühjahrssynode die Erklärung „Flüchtlinge sind bei uns willkommen“ herausgegeben. „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ – ein uraltes Gebot, aufgeschrieben im 3. Buch Mose. Jesus hat es konkretisiert mit dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter wie auch mit dem bekannten Satz: „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch“. Dieser Satz ist bekannt als die „Goldene Regel“ vieler Religionen der Welt, zB. auch dem Islam. Wie sähe unsere Welt aus, wäre die Goldene Regel Richtschnur für die gesamte Menschheit! Asylsuchende Menschen haben Schrecklichstes in ihren Heimatländern erlebt, sind oft traumatisiert und meist auf lebensgefährlichen Wegen in unser Land gekommen. Würden wir, wenn wir aus unserer Heimat fliehen müssten, uns nicht auch danach sehnen, Menschen zu finden, welche die „Goldene Regel“ beherzt leben? Asylsuchende Menschen sind unsere Nächsten, die sich nicht sehnlicher wünschen, als dass wir ihnen zu Nächsten werden! Auch in unserer Gemeinde Hörselberg-Hainich ist Hilfe möglich und nötig. Frau Ramona Bohn ist für das Heim in Wenigenlupnitz verantwortlich und ist dankbar für jede Unterstützung und alle Hilfsangebote – ihre Telefonnummer: 036920 – 709946.

Wort zum Sonntag für die TLZ Gotha zum 1. Mai 2015

Heute ist der Tag der Arbeit. Die meisten von uns müssen nicht arbeiten, sondern haben frei und dürfen zu Hause bleiben. Am Tag der Arbeit nicht zu arbeiten – ein Widerspruch? Nur auf den allersten Blick! Denn tatsächlich ist ein solcher Tag der Besinnung auf unsere Arbeit sehr wichtig. Zur Besinnung braucht es Zeit, um den nötigen Abstand zum Nachdenken zu gewinnen. Warum aber über die Arbeit groß nachdenken? Hauptsache ist doch, ich habe welche und verdiene genug Geld, um meinen Lebensunterhalt damit absichern zu können. Aber reicht das wirklich? Ist die Arbeit nicht ein viel zu bedeutsamer Teil unseres Daseins, um so eingeschränkt damit umzugehen? Ist die Arbeit nicht viel zu umfassend, auch in ihren Auswirkungen, um sie nur auf die finanzielle Absicherung unseres Lebens zu reduzieren?
Durch die Arbeit können wir uns mit unseren Gaben und Fähigkeiten in die Gemeinschaft einbringen und so Anerkennung finden, auf die wir alle für ein erfülltes Leben angewiesen sind. Darum sind auch sehr viele Menschen bereit, eine Arbeitsstelle anzunehmen, selbst wenn sie dafür nicht mehr Geld bekommen als durch die soziale Absicherung. Statistische Erhebungen zeigen dies sehr eindrücklich. Darüber hinaus hilft die Arbeit, soziale Kontakte zu knüpfen. Wir Menschen sind soziale Wesen, es gibt nur wenig, was schlimmer als Einsamkeit ist und das Empfinden, überflüssig zu sein. Schon allein diese wenigen Beispiele zeigen, wie wichtig die Arbeit für ein würdevolles Dasein ist.
Aber über die Arbeit wirken wir weit über den persönlichen Bereich hinaus. Es ist den meisten Menschen sehr wichtig und befriedigt ein grundlegendes menschliches Grundbedürfnis. sich nützlich zu machen und Gutes zu tun. Zu arbeiten unter Voraussetzungen und mit diesen Zielen, schafft sowohl persönliche Zufriedenheit wie auch ein gutes mitmenschliches Klima. Darum sollte es uns auch nicht egal sein, was durch unsere Arbeit entsteht oder produziert wird.
Der erste Mai wurde von der Zweiten Internationalen in Paris 1889 als Kampf- und Feiertag der internationalen Arbeiterschaft bestimmt. Seitdem hat sich viel zum positiven geändert. Ist aber alles gut? Nehmen wir uns doch am ersten Mai Zeit zur Besinnung über unsere gegenwärtige Arbeitssituation. Entspricht diese tatsächlich unserem menschlichen Wesen? Oder sind die aktuellen Arbeitsbedingungen, obwohl besser als um 1900, nicht immer noch sehr weit von dem entfernt, wie wir Menschen im Grunde unseres Herzens arbeiten möchten und also auch arbeiten sollten?
Es ist unsere Aufgabe, ja unser Auftrag, die Arbeit endlich zu dem zu machen, was sie im Grunde nach sein soll – Freude an der schöpferischen Mitwirkung einer humanen Gesellschaft und die Möglichkeit, damit seinen Lebensunterhalt verdienen zu können. Dies gilt für jeden. Wir alle haben ein Recht darauf und wir alle tragen die dazu nötigen Voraussetzungen in uns. Besinnen wir uns also heute darauf und schöpfen wir Kraft und Mut, dies endlich Wirklichkeit werden zu lassen.

Zum Karfreitag

Aus einem Dialog per Handy zum Germanwings-Crash:

…….  Wenn der Copilot Selbstmord gemacht hat, was hat dann der andere Pilot in der Zeit gemacht?

Der musste mal auf Toilette. Und seit dem 11.9.2001 muss das Cockpit verriegelt sein. Das hat der Copilot ausgenutzt und seinen Chef nicht mehr reingelassen. Wenn man so will – dieser Absturz ist eine Folge der hysterischen Sicherheitsvorkehrungen.

Ja, habe ich auch gerade gelesen.
Also es macht schon Sinn, dass kein Fremder ins Cockpit reinkommt..Aber ein Selbstmord ist sowieso unvorstellbar!!

Naja, das Leben kann halt nicht bis in alle Details abgesichert werden. Irgendwie auch tröstlich, bei aller Tragik.

Unbegreiflich. Aber jetzt wollen sie noch mehr Sicherheitsmaßnahmen vereinbaren. Hier sollte man lieber hinterfragen: Was kann einen Menschen dazu bewegen, sein Leben ( wobei jeder mensch selbst entscheiden darf, wann sein leben vorbei ist) aber auch das von 149 anderen zu beenden. Vielleicht sollte man auch mal einen kritischen Blick auf das Gesundheitssystem werfen und versuchen, solche tragischen Ereignisse zu minimieren.

Und vor allem diesen absoluten Leistungswahn hinterfragen – nur der / die Fleißige und Erfolgreiche findet Anerekennung . Die Optimierung des Menschen auf seine Markt-Tauglichkeit hin usw.

Absolut wahr! ……