queerubim in Craula

queerubim_01Mai2016_00

Anreise am 28. April und Probe bis 29.April im Jugendpfarrhaus Craula!

Dann der Gottesdienst am 1. mai in der Kirche Craula zusammen mit der Band der Jugendarbeit des Kirchenkreises Gotha

Die Einstimmung:
queerubim_01Mai2016_01

Der Gottesdienst mit viel Musik:
queerubim_01Mai2016_03 queerubim_01Mai2016_04 queerubim_01Mai2016_05 queerubim_01Mai2016_06

Auch in Gebärdensprache:
queerubim_01Mai2016_07

Gemeinsames Mittagessen vor der Abfahrt!
queerubim_01Mai2016_08 queerubim_01Mai2016_09

Vielen Dank für die wunderbare gemeinsame Zeit!!!

Spiel-Gottesdienst zum Beginn der Ferien

in der Kirche Oesterbehringen.
Spiele ohne jegliche technische Hilfsmittel, aber mit viel Bewegung und Spass. Nina Bauer sang unpluged mit uns Kinderlieder. Nach dem Gottesdienst ging es in den Garten des Pfarrhauses, dort konnte standen Lehm und Wasser zum Erspüren bereit.
Anschließend gab es ein einfaches, aber leckeres Mittagessen – Kartoffeln mit Quark und Leinöl.

Vernissage & Funkmusik

vernissage

Ab Samstag, dem 13. Juni werden im Behringer Schlosshotel Fotos von Arne Wesenberg und Uwe Kempe ausgestellt.
Arne Wesenberg zeigt vor allem Fotos aus seinem Projekt ›Im UnRuhestand‹. Er porträtiert dafür Menschen im Rentenalter, die aber immer noch sehr aktiv ihren Beruf nachgehen. Die Bilder zeigen bekannte Künstler, Unternehmer, Politiker, aber auch ganz „normale“ Menschen. Alle Fotos wurden ausschließlich mit einer analogen Großformatkamera aufgenommen.
Uwe Kempe zeigt neben anderen Fotos vom Wildkatzenprojekt und Baumkronenpfad, aufgenommen mit einer analogen Mittelformatkamera.
Die Vernissage am 13. Juni beginnt um 17 Uhr und wird musikalisch umrahmt vom Chor „Hochcant“aus Eisenach.
Arne Wesenberg ist zugleich Bassist der Band „Funkhaus“, die dann ab 20 Uhr im Schlosshof spielt. Die elf Musiker der Funk&Soul-Band kommen aus Hamburg und Lübeck und spielen NEW SOUL FUNK – eigen komponierte Songs mit dem Ziel, die Leute zum Tanzen zu bringen und das Leben zu feiern.

Flüchtlinge sind bei uns willkommen

Die Kreissynode Gotha hat auf ihrer Frühjahrssynode die Erklärung „Flüchtlinge sind bei uns willkommen“ herausgegeben. „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ – ein uraltes Gebot, aufgeschrieben im 3. Buch Mose. Jesus hat es konkretisiert mit dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter wie auch mit dem bekannten Satz: „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch“. Dieser Satz ist bekannt als die „Goldene Regel“ vieler Religionen der Welt, zB. auch dem Islam. Wie sähe unsere Welt aus, wäre die Goldene Regel Richtschnur für die gesamte Menschheit! Asylsuchende Menschen haben Schrecklichstes in ihren Heimatländern erlebt, sind oft traumatisiert und meist auf lebensgefährlichen Wegen in unser Land gekommen. Würden wir, wenn wir aus unserer Heimat fliehen müssten, uns nicht auch danach sehnen, Menschen zu finden, welche die „Goldene Regel“ beherzt leben? Asylsuchende Menschen sind unsere Nächsten, die sich nicht sehnlicher wünschen, als dass wir ihnen zu Nächsten werden! Auch in unserer Gemeinde Hörselberg-Hainich ist Hilfe möglich und nötig. Frau Ramona Bohn ist für das Heim in Wenigenlupnitz verantwortlich und ist dankbar für jede Unterstützung und alle Hilfsangebote – ihre Telefonnummer: 036920 – 709946.

Wort zum Sonntag für die TLZ Gotha zum 1. Mai 2015

Heute ist der Tag der Arbeit. Die meisten von uns müssen nicht arbeiten, sondern haben frei und dürfen zu Hause bleiben. Am Tag der Arbeit nicht zu arbeiten – ein Widerspruch? Nur auf den allersten Blick! Denn tatsächlich ist ein solcher Tag der Besinnung auf unsere Arbeit sehr wichtig. Zur Besinnung braucht es Zeit, um den nötigen Abstand zum Nachdenken zu gewinnen. Warum aber über die Arbeit groß nachdenken? Hauptsache ist doch, ich habe welche und verdiene genug Geld, um meinen Lebensunterhalt damit absichern zu können. Aber reicht das wirklich? Ist die Arbeit nicht ein viel zu bedeutsamer Teil unseres Daseins, um so eingeschränkt damit umzugehen? Ist die Arbeit nicht viel zu umfassend, auch in ihren Auswirkungen, um sie nur auf die finanzielle Absicherung unseres Lebens zu reduzieren?
Durch die Arbeit können wir uns mit unseren Gaben und Fähigkeiten in die Gemeinschaft einbringen und so Anerkennung finden, auf die wir alle für ein erfülltes Leben angewiesen sind. Darum sind auch sehr viele Menschen bereit, eine Arbeitsstelle anzunehmen, selbst wenn sie dafür nicht mehr Geld bekommen als durch die soziale Absicherung. Statistische Erhebungen zeigen dies sehr eindrücklich. Darüber hinaus hilft die Arbeit, soziale Kontakte zu knüpfen. Wir Menschen sind soziale Wesen, es gibt nur wenig, was schlimmer als Einsamkeit ist und das Empfinden, überflüssig zu sein. Schon allein diese wenigen Beispiele zeigen, wie wichtig die Arbeit für ein würdevolles Dasein ist.
Aber über die Arbeit wirken wir weit über den persönlichen Bereich hinaus. Es ist den meisten Menschen sehr wichtig und befriedigt ein grundlegendes menschliches Grundbedürfnis. sich nützlich zu machen und Gutes zu tun. Zu arbeiten unter Voraussetzungen und mit diesen Zielen, schafft sowohl persönliche Zufriedenheit wie auch ein gutes mitmenschliches Klima. Darum sollte es uns auch nicht egal sein, was durch unsere Arbeit entsteht oder produziert wird.
Der erste Mai wurde von der Zweiten Internationalen in Paris 1889 als Kampf- und Feiertag der internationalen Arbeiterschaft bestimmt. Seitdem hat sich viel zum positiven geändert. Ist aber alles gut? Nehmen wir uns doch am ersten Mai Zeit zur Besinnung über unsere gegenwärtige Arbeitssituation. Entspricht diese tatsächlich unserem menschlichen Wesen? Oder sind die aktuellen Arbeitsbedingungen, obwohl besser als um 1900, nicht immer noch sehr weit von dem entfernt, wie wir Menschen im Grunde unseres Herzens arbeiten möchten und also auch arbeiten sollten?
Es ist unsere Aufgabe, ja unser Auftrag, die Arbeit endlich zu dem zu machen, was sie im Grunde nach sein soll – Freude an der schöpferischen Mitwirkung einer humanen Gesellschaft und die Möglichkeit, damit seinen Lebensunterhalt verdienen zu können. Dies gilt für jeden. Wir alle haben ein Recht darauf und wir alle tragen die dazu nötigen Voraussetzungen in uns. Besinnen wir uns also heute darauf und schöpfen wir Kraft und Mut, dies endlich Wirklichkeit werden zu lassen.